Ein Spiegelschrank sollte generell dem Anwender gefallen. Abgesehen vom Aussehen gibt es verschiedene Einzelheiten, die Sie beim Kauf des Schranks beachten sollten.

Schritt 1: Die richtige Breite

Die Suche nach dem geeigneten Spiegelschrank beginnt stets mit dem Waschtisch. Darüber wird der Spiegelschrank meistens später hängen. Experten empfehlen, den Spiegelschrank und den Waschtisch wenigstens grob von der Breite her anzugleichen – was bei den meisten Spiegelschränken sehr einfach ist, denn die Breite orientiert sich meistens an den Maßen der Waschtische.

Üblich sind dabei die Maßangaben in Zehnerschritten und damit 50, 60, 70 Zentimeter usw.

So bekommen Sie sehr schale Spiegelschränke mit etwa 75 Zentimeter Breite für kleine Waschtische oder für Handwaschbecken, Standard-Spiegelschränke der Größe 80 bis 100 Zentimeter für mittlere und große Waschtische sowie XL-Schränke (ab 110 Zentimeter) für doppelte Waschtische.

Achten Sie dabei stets auf die Türen. Je nachdem wie sie öffnen, benötigen Sie links, rechts oder oben etwas mehr Platz.

Wenn Sie noch unsicher sind, wie Sie Unterschrank und Waschbecken kombiniert werden, dann hilft Emero.

Schritt 2: Der passende Innenraum

Generell soll der Spiegelschrank nicht nur zu den Waschbecken, sondern ebenfalls zu den Gewohnheiten passen. Was nützt Ihnen das kleine und schöne Schränkchen, wenn Sie halb Douglas hierin unterbringen wollen?

Wenn Sie nicht genau wissen, wie viel Platz die eigenen Badutensilien brauchen, messen Sie am besten nach: Herzu stellen Sie oftmals benutzte Kosmetika nebeneinander und erkennen, auf wie viel “Regalmeter” Sie am Ende kommen.

Im Anschluss vergleichen Sie den Wert mit dem des ausgesuchten Spiegelschranks – und schon wissen Sie, ob der vorhandene Platz reicht.

Wenn nicht, dann weichen Sie auf einen höheren oder einen breiteren Spiegelschrank aus und ergänzen sie Stauraum sonstig – Inspiration für das kleine Bad geben wir an dieser Stelle.

Misten Sie ebenfalls die Badartikel und die Kosmetika aus und behalten lediglich die wichtigen Dinge und lagern Sie die Badutensilien abseits des Badezimmers

Wichtig für den Stauraum ist die gute Aufteilung der Fächer – sodass Sie alles optimal darin verstauen können sowie verstellbare Glasablagen als ein praktisches Detail.

Schritt 3: Eine optimale Beleuchtung

Über 80 Prozent der verkauften Spiegelschränke aus dem Handel sind beleuchtet. Die Zukunft der Beleuchtung des Spiegelschranks gehört den LEDs. Der Spiegelschrank LED ist daher essenziell.

Langlebig, angenehm hell und besonders sparsam sind Spiegelschränke mit einer hellen LED-Beleuchtung.

Einige von diesen bieten außer dem “normalem” LED-Licht ebenfalls die Einstellung unterschiedlicher Farbtemperaturen und Helligkeiten an – wie der Burgbad RL Room Light in dem vorhandenen Bild.

Die Lichtstimmungen ahmen das natürliche Licht nach, das am Morgen mehr Blau- und am Abend mehr Rotanteile besitzt.

Auf diese Weise können Sie sich am Spiegelschrank morgens von blau-weißem Licht wecken lassen und am Abend bei rot-warmem Licht optimal relaxen.

Mehr Tipps? Der Ratgeber Badbeleuchtung ist hier zu finden.

Schritt 4: Die wichtigen Extras

Es gibt viele schöne und zugleich coole Spiegelschränke. Viele von ihnen warten mit verschiedenen Extras auf. Eine extra Beleuchtung für den Waschtisch sorgt dafür, dass Sie nicht nur oben am Spiegelbereich, sondern ebenfalls unten am Waschtisch alles gut erkennen.

Ein separater Kosmetikspiegel hilft bei der Feinarbeit beim Schminken und eine eingeschlossene Spiegelheizung sorgt selbst bei feuchter Luft für eine deutliche und klare Sicht. Die stufenlose Steuerung des Lichtes über Sensortasten ist schick und sehr praktisch und auch Steckdosen sowie USB-Anschlüsse sollten nicht fehlen.

Wenn Sie generell mehr wollen als Stauraum, Spiegel und Licht, dann lohnt es sich, bei den Extras genauer hinzusehen.

Schritt 5: Die passende Höhe

Viele Anwender fragen sich, wie hoch ein Spiegelschrank aufzuhängen ist. Optimal erfolgt dies, dass alle, welche ihn benutzen, sich gut im Spiegelbild selbst sehen können.

Für die meisten Erwachsenen ist die Unterkante des Schrankes auf der Höhe von 1,20 Meter passend.

Je nach Höhe des Waschbeckens sind dies etwa 20 bis 40 Zentimeter über der Oberkante des Waschtischs.

Die spezifische Höhe muss jeder für sich allein bestimmen, am besten beziehen Sie alle Mitglieder der Familie ein, wenn es um das Finetuning des Schrankes geht.

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